Unbehandelte Äpfel aus Agroforstkultur

Arche Wilhelminenhof, Bakum

Nachdem in den letzten Jahren bei den klassischen Schaderregern ständig mehr Resistenzen gegen chemische Pflanzenschutzmittel sichtbar wurden – wir aber dem Problem nicht mit noch mehr Chemie begegnen wollten – haben wir seit 2015 in einer ca. 1 ha großen Apfelplantage den Pflanzenschutz komplett eingestellt und unsere Schafe zum Weiden reingeschickt.

Wir haben keinen Schorfpilz mehr in der Anlage, außerdem sind Apfelwickler-, Blattlaus und Frostspannerschäden zu vernachlässigen. Für uns lässt sich in Agroforstsytemen traditionell überlieferte Landwirtschaft mit Obstbau und alten Nutztierrassen sehr gut ausleben und wir denken, dass Agroforstwirtschaft gerade auch für kleinere Betriebe eine echte Alternative sein könnte.

Daher bieten wir ab 2017 bei entsprechender Nachfrage Seminare für diese Form der Landwirtschaft an.

Der Betrieb

  • 10 ha Ackerbau
  • 10 ha Weideflächen
  • 5 ha Agroforstkultur im Aufbau
  • 10 ha Obstbau

Unsere Betriebszweige

Ackerbau

  • Getreide, Ackerbohne, Futterrübe, Kartoffel, Beeren-, Stein- und Kernobst und Grünspargel

Viehhaltung

  • Sattelschweine, Mutterkuhhaltung, Schafe, Ziegen, Legehennen, Puten

Direktvermarktung

  • Direktvermarktung der vielfältigen und regionalen Produkte

Agroforst-Produkte

  • Äpfel, diverse Tierprodukte und Ackerfrüchte

Warum Agroforstwirtschaft?

Mit einer Vielzahl von Produkten, wie Obst und Gemüse, Getreide, Fleisch und Holz, wird mittelfristig ein höherer Ertrag je Flächeneinheit zu generieren sein, als mit intensiver Landwirtschaft. Nur so kann auf Dauer regionale Ernährungssicherheit gewährleistet werden.

Profil von Angelika und Michael Balz

Seltene Nutztierrassen, vielfältige Obstsorten und viel Handarbeit: Wir auf dem Wilhelminenhof wollen altes Wissen bewahren, die Umwelt schützen und leckere Lebensmittel produzieren. Unser Geheimrezept dafür: Die Direktvermarktung.

Arche Wilhelminenhof

Große Heide 2                Telefon: 04446 7264

49456 Bakum