Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt Agroforstwirtschaft – kein Nischenthema mehr

In einem aktuellen Plädoyer betont die Konrad-Adenauer-Stiftung die Wichtigkeit einer Förderung von Agroforstsystemen, um dieses multifunktionale Landbausystem langfristig in Deutschland zu etablieren und so eine nachhaltige Landwirtschaft zu gestalten. Die Agroforstwirtschaft sei mittlerweile kein Nischenthema mehr und werde zunehmend in Politik und Gesellschaft als wichtiges Thema aufgegriffen. Sie böte ein großes Potential und eine Vielzahl von Vorteilen – genannt werden in diesem Zusammenhang unter anderem die Bodenfruchtbarkeit, der Grundwasser-, Gewässer- und Klimaschutz sowie auch die Förderung der Biodiversität. Der Autor des Plädoyers, André Algermißen, begrüßt den Bundestagsbeschluss vom 13. Januar 2021 zur Förderung von Agroforstwirtschaft, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass nun eine konsequente Umsetzung dieses Beschlusses nötig ist. Eine Förderfähigkeit sei schon für die Übergangszeit bis zur GAP in 2021 und 2022 und innerhalb beider Säulen wichtig. Neben einer zusätzlichen Investitionsförderung empfiehlt der Autor auch, die Agroforstwirtschaft verstärkt in die Hochschulausbildung zu integrieren und verstärkt zu dem Thema zu sensibilisieren. Nicht nur der Landwirtschaftssektor müsse diesbezüglich angesprochen werden, sondern auch die breite Bevölkerung. Der DeFAF e.V. freut sich über die Unterstützung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Agroforstwirtschaft in Deutschland zu etablieren.