Agroforst Überblick in Theorie und Praxis.
Feldtag am 29. April 2026 beim Demonstrationsbetrieb für Agroforstwirtschaft, dem Lehr- und Versuchsgut Köllitsch.
Betriebssteckbrief:
Agroforst zum Anfassen gab es am Mittwoch, dem 29.04.2026, am Lehr- und Versuchsgut Köllitsch. Hier wurde über die Etablierung, Förderung und die Auswirkungen von Agroforstwirtschaft informiert und diskutiert.
Agroforstinteressierte Personen aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung trafen sich am Mittwoch, dem 29.04.2026, in Köllitsch zu einem Feldtag. Hier wurde über das Projekt MODEMA berichtet. Falk Böttcher (DWD) informierte über die ersten Forschungsergebnisse der Bodenfeuchte in Agroforstanlagen, Tobias Peschel (Lignovis GmbH) referierte über Pflanzbettbereitung, Pflanztechniken und die Pflege von jungen Agroforstgehölzen, Lydia Beger vom FBZ Nossen führte Fördermöglichkeiten von Agroforstsysteme aus und Vera Thoß (Julius Kühn-Institut) berichtete über die ersten Forschungsergebnisse im MODEMA-Projekt zum Thema Bodenbiologie anhand von Regenwurmstudien.
Am Nachmittag durften die Teilnehmenden selbst bei einem kleinen Versuch der Bodenbiologie dabei sein und Regenwürmer an zwei Messpunkten zählen. Es bestätigte sich, dass die Bodenbewohner eher an unbearbeiteten Flächen zu finden sind. Danach gab es noch eine Maschinenschau. Christoph Müller (Ökokompetenzzentrum LfULG) und Nico Wolf (Pflanzenbauleiter des LVG Köllitsch) zeigten, wie die Unkrautregulierung zwischen den Reihen der jungen Bäume mechanisch erfolgen kann.
Im Projekt MODEMA koordiniert das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die Modellregion Ost.
Bilder & Bericht:
Sabine Weiher • sabine.weiher[at]lfulg.sachsen.de
sowie Moormann, Dehne vom LfULG
Der Feldtag und die Maschinenschau fanden dank der Förderung im Projekt MODEMA statt. Die Förderung des MODEMA Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) im Rahmen des Förderprogramms „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“.







