15.11.2022
Die Agroforstwirtschaft bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um sich die positiven Effekte von Bäumen und Sträuchern in der Landwirtschaft zunutze zu machen. In einem neue Erklärvideo des DeFAF wird anschaulich beschrieben, auf welcher Entscheidungsbasis das passende System gestaltet werden kann. Je nach Standort, Produktionsziel des Betriebs und Umweltleistungen, die erfüllt werden soll, eignen sich unterschiedliche Agroforstsysteme. Ähnlich einem Baukastenprinzip lässt sich darauf aufbauend mit den Komponenten Gehölze, Ackerkulturen und Nutztiere das passende System gestalten. In dem neuen Video, das im Rahmen des Vorhabens AgroBaLa entstanden ist, wird dieser Entscheidungsprozess anhand von zwei Beispielen erklärt. Zu finden ist das Video auf dem DeFAF Youtube-Kanal sowie in der Infothek der DeFAF-Webseite.
30. August 2022
In einem neuen Themenblatt zur Mehrfachnutzung von Böden mit Agroforstsystemen werden die vielfältigen Gestaltungsoptionen der Agroforstwirtschaft anschaulich dargestellt. Neben Waldgärten und der Haltung von Nutztieren werden auch der Anbau von Sonderkulturen und Speisepilzen näher beleuchtet. Einmal mehr wird dabei klar, dass die Agroforstwirtschaft ein wichtiger Ansatz für eine effiziente Flächennutzung und auch für eine nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft ist. Denn die Mehrfachbodennutzung ist nicht nur aufgrund der möglichen Synergien zwischen Gehölzen und Ackerkulturen bzw. Nutztieren sinnvoll. Die Multifunktionalität der Agroforstwirtschaft macht es möglich, dass gleichzeitig mehrere Produkte erzeugt werden. Das Themenblatt können Sie in unserer Infothek oder direkt hier herunterladen.
Das Themenblatt, das im Rahmen des Projektes AgroBaLa erarbeitet wurde, ist damit die zweite Ausgabe der DeFAF-Themenblätter, die unterschiedliche Aspekte rund um die Agroforstwirtschaft aufgreifen. Wer mehr zu Möglichkeiten für eine Mehrfachnutzung von Böden mit Agroforstsystemen erfahren möchte, hat bei einem Feldtag am 8. September 2022 in Südbrandenburg die Gelegenheit, mit Praktikern dazu direkt in den Austausch zu treten und mehrjährige Agroforstsysteme vor Ort zu besichtigen. Das Programm dazu finden Sie hier.
