Julia Günzel | 31.07.2026
In Nordrhein-Westfalen nimmt die Agroforstwirtschaft Fahrt auf. Mit einem neuen Förderprogramm stellt der Landkreis Kleve insgesamt 75.000 € für die Anlage neuer Agroforstsysteme zur Verfügung. Als Anschubfinanzierung stehen Landwirtschaftsbetrieben bis zu 5.000 € pro Hektar Agroforstfläche zur Verfügung, wobei die maximale Förderquote bei 50 % der nachweisbaren Investitionskosten beträgt. Weitere Voraussetzungen und Bedingungen sind der Förderrichtlinie zu entnehmen, die auf der Webseite des Landkreises Kleve zu finden ist. Jetzt heißt es: planen, Fördergelder beantragen und pflanzen, denn die Umsetzung muss bis spätestens Februar 2027 erfolgen.
Mit dem neuen Förderprogramm zeigt sich, dass das Interesse an der Agroforstwirtschaft in Nordrhein-Westfalen steigt und auch die Bedingungen sich verbessern. Leider existiert bisher noch keine bundeslandweite Investitionsförderung für Agroforstsysteme – umso schöner, dass einzelne Regionen selbst aktiv werden und beweisen, dass die Agroforstwirtschaft als Werkzeug für eine zukunftsfähige Landnutzung auch im Sinne der Kommunen ist. Damit wird auch ein Zeichen gesetzt, um den Weg für Landwirtschaftsbetriebe hin zu mehr gehölzbasierter Landnutzung etwas einfacher zu gestalten.
Der DeFAF sieht hier en großes Potential. Am 27. Oktober richtet der Verband im Rahmen des Projektes EELAP einen Workshop aus zu der Frage, welche Rolle Kommunen und Initiativen im Bereich regionale Entwicklung bei der Förderung der Agroforstwirtschaft spielen können. Details zu der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Regionalbewegung NRW sowie der Katholischen Landvolkshochschule Freckenhorst durchgeführt wird, finden Sie hier.

Keynote von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer bei der Tagesspiegel Background Fachkonferenz Agrar & Ernährung © Tagesspiegel | Laurin Schmid
Isabelle Frenzel & Leon Bessert| 09.07.2026
Fachkonferenz Agrar & Ernährung: Resilienz und Agroforst im Fokus
Wie bleibt unsere Ernährung auch in Zeiten multipler Krisen gesichert? Diese Frage stand im Zentrum der Fachkonferenz „Agrar & Ernährung“ von Tagesspiegel Background, die Anfang Juli 2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis in Berlin zusammenbrachte. Ein Begriff zog sich durch nahezu alle Debatten: Resilienz – und dabei fiel auch ein Stichwort, das dem Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) e.V. besonders am Herzen liegt: die Agroforstwirtschaft.
Resilienz und die neue GAP als Leitthemen
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, extreme Situationen ohne bleibende Schäden zu überstehen und ist für Agrarlandschaft sowie Ernährungssicherung essentiell. Intensiv diskutiert wurde die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP): Gefragt ist beides zugleich – die Honorierung von Gemeinwohlleistungen wie Klima-, Wasser- und Biodiversitätsschutz und eine Grundsicherung der landwirtschaftlichen Produktion, um Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und den Selbstversorgungsgrad zu stärken. Konkret gefordert wurden ein verbindliches Mindestbudget für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sowie ein eigenständiges Agrar-Budget in der GAP.
Agroforst als zentrale Klimamaßnahme
In der Podiumsdiskussion wurde die Agroforstwirtschaft ausdrücklich als eine der wichtigsten Klimamaßnahmen in der Landwirtschaft genannt. Gehölze auf Acker und Grünland verbinden produktionsorientierte Landwirtschaft mit Klimaschutz und Biodiversität – sie speichern Kohlenstoff, schützen vor Erosion und stabilisieren Erträge.
Der Workshop: Hemmnisse und Lösungswege
Wenngleich Agroforst als produktionsintegrierte Klimamaßnahme in der Landwirtschaft in aller Munde ist, klafft nach wie vor eine große Lücke zwischen Potenzial und Praxis: Es hapert noch an hinreichender Förderung und tragfähigen Business-Cases, weshalb die Skalierung stockt.
Genau hier setzte der vom DeFAF gestaltete Workshop „Agroforstsysteme als Chance für Produktion, Klimaschutz und Klimaanpassung“ an. Die Teilnehmenden priorisierten per Live-Abstimmung vier zentralen Hemmnisse für die Skalierung:
- Bürokratische und unzureichende Anlagen- und Bewirtschaftungsförderung
- Naturschutzrechtliche Hürden und hoher Genehmigungsaufwand
- Mangelnde langfristige Rechtssicherheit
- Wissenslücken und unklare Zuständigkeiten in den Behörden
Als relevantestes Hemmnis wurde die bürokratische und unzureichende Förderung identifiziert. Die Folgen: Wo verlässliche Förderung fehlt, entstehen vor allem in der Startphase von innovativen Bewirtschaftungsformen wie Agroforst kaum Projekte – zumal Agroforstsysteme langfristige Investitionen sind, die sich erst über Jahre amortisieren. Als Lösungswege diskutierten die Teilnehmenden vor allem die langfristige Wirtschaftlichkeit als Grundlage, eine gezielte Honorierung von Gemeinwohlleistungen sowie das Zusammenspiel entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Förderung über die Nutzung bis zur Kommunikation.
Dass diese Lösungswege nicht theoretisch bleiben, zeigen zwei laufende, vom DeFAF koordinierte Vorhaben: MODEMA baut ein bundesweites Modell- und Demonstrationsnetzwerk für Agroforstwirtschaft auf und bringt die Systeme mit rund 30 Betrieben sichtbar in die Fläche; EELAP verankert agrarökologische Praktiken in regionalen „Living Labs“ und nimmt dabei politische Rahmenbedingungen und Wertschöpfungsketten in den Blick.
Fazit: Resilienz braucht Agroforst – und verlässliche Rahmenbedingungen
Die Fachkonferenz hat bestätigt, was der DeFAF seit 2019 vertritt: Agroforstsysteme sind ein Schlüssel für eine resiliente, klimaangepasste und zugleich produktive Landwirtschaft. Damit dieses Potenzial in der Praxis realisiert werden kann, müssen die politischen Rahmenbedingungen nachziehen – mit praxistauglicher Förderung sowie einem sicheren Rechtsrahmen, tragfähigen Business-Cases und einer GAP, die Gemeinwohlleistungen honoriert und die Produktion absichert.
Zur Veranstaltung: Fachkonferenz Agrar & Ernährung von Tagesspiegel Background
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Die Förderung des MODEMA Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) im Rahmen des Förderprogramms „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“.
Julia Günzel | 05.06.2026
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft gilt die Agroforstwirtschaft mittlerweile als ein integraler Bestandteil. Beim Tag der Landwirtschaft des Landkreises Lippe, der am 30. Mai 2026 in Lage stattfand, zeigte sich das unter anderem durch einen öffentlichkeitswirksamen und interaktiven Infostand auf dem Marktplatz.
Gemeinsam mit dem Agroforstbetrieb Bio Hof Brinkmann und der SoLaWi Ackervielfalt bot der DeFAF verschiedenste Formate für Jung und Alt: Neben diversen thematischen Infomaterialien gab es auch Kinder- und Ausmalbücher. Ein Highlight war die Agroforst-Rallye von der SoLaWi Ackervielfalt, die zu mehreren Stationen auf dem Marktgelände führte und dort über verschiedene Aspekte der Agroforstwirtschaft aufklärte. Als kleine Belohnung gab es ein Agroforst-Eis, das aus Obst aus dem Agroforstsystem der SoLaWi hergestellt wurde.
In Nordrhein-Westfalen nimmt das Interesse an der Agroforstwirtschaft zu. Mittlerweile gibt es mindestens 28 Systeme und der DeFAF sowie auch andere Initiativen wie das Agroforst-Netzwerk NRW setzen sich auf verschiedensten Ebenen für mehr Bäume in der Landwirtschaft ein. Im Projekt EELAP wird derzeit verstärkt daran gearbeitet, an bereits erfolgreiche Beispiele für die Umsetzung anzuknüpfen, Erfolgsfaktoren aufzuzeigen und so mehr Agroforstwirtschaft in die Fläche zu bringen – der Austausch mit regionalen Akteuren und Menschen vor Ort ist hierfür ein wichtiger Schritt.
Agroforstwirtschaft und Wertschöpfung – darum ging es bei einem Feldtag am 25. April 2026 beim Landwirtschaftsbetrieb Domin in Peickwitz bei Senftenberg. Mit dabei waren über 15 Teilnehmende, größtenteils Landwirte, aber auch Vertreter:innen aus dem weiterverarbeitenden Sektor. Auch der DeFAF, der u.a. in mehreren Projekten wie EELAP, SEBAS und DigitAF in der Region aktiv ist, war mit einem inhaltlichen Beitrag beteiligt.
Zu Beginn des Feldtags, der über das Projekt HumusKlimaNetz von Lena Guhrke organisiert wurde, erteilte Thomas Domin praxisnah seine Erfahrungen mit der Agroforstwirtschaft und den vorteilhaften Wirkungen der Bäume für seine Äcker, wie z.B. die Reduzierung der Bodenerosion. Er sprach außerdem auch von den Herausforderungen, denen er während der Umsetzung und vor allem in den ersten Jahren begegnete. Dies betraf unter anderem die Förderfähigkeit und die Abstimmung mit den Verpächtern. Im Anschluss präsentierte Julia Günzel vom DeFAF die Möglichkeiten der finanziellen Förderung von Agroforstsystemen vor. Außerdem stellte sie die Initiative Besser mit Bäumen vor, in der auch Thomas Domin als einer von drei Agroforstbetrieben involviert ist. Die Initiative, die im Rahmen des Projektes AgroWert-Regio entstanden ist, setzt sich dafür ein, dass der Mehrwert der Agroforstwirtschaft wie Klimaresilienz und Bodenschutz am Beispiel eines Agroforstbrotes und Agroforsteiern über ein Agroforst-Logo auf den Produkten den Konsumierenden besser vermittelt werden. Im Projekt EELAP soll an diese Initiative angeknüpft und ausgeweitet werden.
Nach einer kurzen Pause ging es auf den Kremser Richtung Agroforstsystem. Thomas Domin stellte bei einigen Zwischenstopps u.a. den Agroforstlehrpfad vor, der Interessierten am Wegesrand allerlei spannende Informationen zur Agroforstwirtschaft bietet. Eines der Systeme, die er in den letzten Jahren angelegt hat, wurde als Ausgleichs und Ersatzmaßnahme der Stadt Senftenberg etabliert. Dies ist eine Möglichkeit, Agroforstsysteme mitzufinanzieren, ist aber auch an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Angekommen bei den ältesten Agroforstsystemen des Betriebs, wurde den Teilnehmenden aufgrund des scharfen Windes schnell die schützende Wirkung durch die Gehölzstreifen bewusst. Thomas Domin sprach auch über die Vorteile der Energieholznutzung für seinen Hof und im Beisein von Ronny Kleinert, Geschäftsführer der Stadtwerke Senftenberg, wurden sogleich mögliche neue Wege für eine Kooperation für ein regionale, agroforstbasierte Strom- und Wärmeversorgung für zukünftige Wohnhaussiedlungen in Senftenberg abgesteckt. Zum Abschluss gab es neben der Austauschrunde eine Verkostung des über die Initiative Besser mit Bäumen entstandene Agroforstbrotes – eine gute Basis, die schon Ideen für weitere neue Produkte aus den Agroforstsystemen hervorbrachte.
Julia Günzel | 24.04.2026
Mehr Bäume auf Acker und Weide – ein vielversprechender Ansatz für eine zukunftsfähige und resiliente Landnutzung. Die Agroforstwirtschaft kommt dabei nicht nur Landnutzenden zugute. Aufgrund ihrer vielen Vorteile für z.B. Klima- und Bodenschutz, Artenvielfalt, Wasserverfügbarkeit und vieles mehr eignet sie sich ganz besonders, um regional gesetzte Ziele durch z.B. Kommunen zu erreichen. Bei einer Onlineveranstaltung, die von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) in Kooperation mit dem DeFAF e.V. am 21. April 2026 stattfand, wurden einige dieser Beispiele vorgestellt.
Im Fokus der Veranstaltung standen vor allem Praxisbeispiele für erfolgreiche Kooperationen zwischen Landnutzenden und Kommunen für die Umsetzung der Agroforstwirtschaft sowie die Rolle, die Kommunen dabei spielen können. Diese Beispiele lieferte Sven Volkers aus dem Landkreis Wolfenbüttel, Stefanie Kleine von der Wurzener Land Werke GmbH und Jan Große-Kleimann vom Familienhof Große-Kleimann. Bei den ersten Beispielen standen vor allem Interessen seitens der Kommunen im Vordergrund wie die Klimaanpassung oder die regionale Wärmeversorgung. Das Beispiel des Familienhofes Große-Kleimann zeigte wiederum auf, welch neue Impulse Agroforstsysteme auch für Kultur und sozialen Zusammenhalt setzen kann.
Dass die Agroforstwirtschaft hierfür und für einige weitere, auf regionaler Ebene wichtige Bereiche ein wichtiges Werkzeug sein kann, zeigte Julia Günzel vom DeFAF auf. Auch wenn diese Landnutzungsform selbst nicht in regionalen Konzepten wie z.B. LEADER Entwicklungsstrategien, Klimaanpassungskonzepten oder Biodiversitätsstrategien auftaucht – in vielen Fällen lässt sie sich aber unter anderen Stichworten wie klimaangepasste Flächennutzung, Erhaltung und Weiterentwicklung der Kulturlandschaft oder auch Biotopvernetzung als Maßnahme ansetze. Hierzu führte sie Beispiele aus Nordrhein-Westfalen an, wo im Rahmen des Projektes EELAP regionaler Konzepte und Strategien derzeit analysiert werden.
Die Präsentationsfolien der Refent:innen sind auf der Webseite der DVS zu finden.
13.04.2026
Kommunale Wärmeversorgung, Reduktion der Erosion, Gewässerschutz – in Sachsen gilt die Agroforstwirtschaft für diese und weitere aktuelle Herausforderungen als eine vielversprechende Lösung. Ein vom DeFAF organisierte Feldtag führt nun am 24. April 2026 zu einem Agroforstbetriebe in der Oberlausitz, der bereits Agroforstsysteme bewirtschaftet und seine Erfahrungen dazu teilt. Neben Themen wie der Produktion von Energie- und Wertholz, Fruchtnutzung und der Beweidung mit Pferden wird auch die Ästung von Wertholzbäumen praxisnah vorgestellt. Der Agroforstplaner Jan-Fritz Nierste, der das System geplant hat, wird außerdem zum Thema Wasserrückhalt und den Umgang mit Drainagen berichten.
Der Agroforst-Feldtag wird im Rahmen des Projektes EELAP und in Zusammenarbeit mit der DeFAF Regionalgruppe Sachsen organisiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen wird aber um Anmeldung gebeten. Hier finden Sie alle weiteren Infos zu Ablauf, Veranstaltungsort und Anmeldung.
02.04.2026
Seit 2025 entstehen in Branitz, Cottbus, auf dem Gelände der neuen Baumuniversität der Stiftung Fürst-Pückler-Museum mehrere Agroforstsysteme. Am 28. März 2025 fand nun ein Parkseminar statt, bei dem Interessierte Methoden für das Erforschen von Agroforstsystemen kennenlernten und sich außerdem an einer Pflanzung beteiligen konnten. Zum vereinbarten Treffpunkt am Besucherzentrum des Branitzer Parks in Cottbus startete pünktlich um 9 Uhr die Veranstaltung. Mit dabei waren Teile des fleißigen Parkpersonals die den Park bis heute ein seinem Glanz erhalten und Agroforstinteressierte mit variierenden Vorkenntnissen.
Nach einer Vorstellungsrunde gab Christian Böhm eine kurzen Einführung in die Agroforstwirtschaft und die Planungen der Baumuniversität. Im direkten Anschluss stellte Thomas Middelanis von der Universität Münster das Projekt agroforst-monitoring vor. Ziel des Projektes ist es, unter Beteiligung von interessierten Personen aus der Umgebung über einen Citizen Science Ansatz (Bürgerwissenschaft) Agroforstsysteme über einen langen Zeitraum zu erforschen. Dabei hätten die Beteiligten die Möglichkeit, je nach eigenem Interesse selbst die Artenvielfalt, das Wachstum und die Vitalität der gepflanzten Bäume oder auch andere Aspekte zu erforschen und die eigens gesammelten Ergebnisse durch die Universität Münster professionell auswerten zu lassen. Für die neuen Flächen der Branitzer Baumuniversität soll genau dies angewendet werden, wofür es Aktive und Interessierte braucht, die sich zu einer Lokalgruppe für den Start des Agroforst-Monitorings zusammenfinden.
Mit Abschluss der Präsentation begann der Weg zur Baumuniversität. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, sodass die Sonne mit Wärme auf alle Teilnehmer herab strahlte. Nach einer Vorstellung von Beispielmethoden zur Bestimmung von Regenwürmern und zur Kontrolle der Baumentwicklung aus dem Projekt agroforst-monitoring, gab es beim Mittagsimbiss die Möglichkeit, sich über das Gelernte auszutauschen. Nach der Pause ging es ans Pflanzen. Eine Gruppe säte eine Blühwiese mit einer aus Pflanzen des Branitzer Parks zusammengestellten Saatmischung aus, die zweite Gruppe brachte parallel dazu junge Sträucher und Pappeln in den Boden. Nachdem der Verbissschutz um die Pflanzen gelegt wurde, war das Werk vollbracht und wird schon bald für Besucher zu bestaunen sein. Und wer sich für ein aktives Mitmachen interessiert, ist herzlich eingeladen, bei einer agroforst-monitoring Lokalgruppe oder auch bei der bereits seit letztem Jahr bestehenden Waldgartengruppe mit einzubringen.
Falls Sie also Interesse haben, mitzuwirken oder gemeinsam als Gruppe in der Nähe eines Agroforstsystems forschen wollen, dann finden Sie weitere Informationen auf dieser Seite. Dort erhalten Sie umfangreiches Material, können an Einführungsworkshops teilnehmen und werden bei Fragen auch später aus der Ferne begleitet. Alternativ können Sie sich auch über agroforst-monitoring(at)posteo.de direkt an das Projektteam wenden oder an Christian Böhm von der Branitzer Baumuniversität über christian.boehm(at)pueckler-museum.de.


