Lisa Hillenbrand | 23.09.2026
Anpack-Einsatz mit der Agroforst Summer School
Mitte September 2026 fand die erste Agroforst Summer School statt.
Unter dem Motto: „Vier Tage Agroforst: praktisch und praxisnah“ kamen 16 junge Menschen auf dem Betrieb Warnke Agrar GmbH in Cobbel (Sachsen-Anhalt) zusammen, um sich gemeinsam weiterzubilden. Die langen Anreisen aus Wien und Freiburg zeigen, dass mit dieser Veranstaltung ein wichtiges neues Angebot geschaffen wurde.
Inhaltliche Schwerpunkte waren die Planung von Agroforstsystemen sowie die Frage: „Wie kommt die Planung auf die Fläche?“ – vorgestellt von Agroforstplaner Jan-Fritz Nierste. Außerdem vermittelte die Baumwartin Chiara Pohl die Grundlagen des Baumschnitts, die im Anschluss in die Praxis umgesetzt wurden.
Von zentraler Bedeutung war die Vorstellung des Betriebs durch Dr. Uta Mitsch. Da die Warnke Agrar GmbH über 2.000 Hektar bewirtschaftet und im Laufe der Jahre viele Agroforstsysteme und Hecken gepflanzt hat, dauerte die anschließende Betriebsrundfahrt über zwei Stunden. Der Betrieb ist Teil des Demonstrationsnetzwerks „Bäume auf den Acker“.
Ein weiterer Baustein des Programms waren die gemeinsamen Arbeitseinsätze: Damit junge Bäume gut anwachsen, benötigen sie in den ersten Jahren regelmäßige Pflege – daher kamen die vielen helfenden Hände gerade recht, um ein einjähriges Agroforstsystem auf einer Rinderweide zu unterstützen.
Das Feedback der Teilnehmenden fiel sehr positiv aus. Besonders erfreulich waren die zahlreichen Anfragen, sich zu beteiligen oder eine Abschlussarbeit zum Thema Agroforst zu schreiben. Mehrfach wurde der Wunsch geäußert, das Angebot im nächsten Jahr zu wiederholen.
Die Agroforst Summer School wurde in Kooperation zwischen dem Jungen Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF e.V.) und dem Projekt „Bäume auf den Acker“ veranstaltet – welches durch die VRD Stiftung für Erneuerbare Energien und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird.

Landwirtin und Agroforst-Botschafterin Dr. Uta Mitsch (Warnke Agrar GmbH, 2.v.r.)
30.09.2026
Wie können Gewässer im ländlichen Raum naturnäher entwickelt werden, wenn die dafür benötigten Flächen landwirtschaftlich genutzt werden? Diese Frage zog sich als roter Faden durch das 46. Gewässerforum „Zukunft gestalten: Gewässerentwicklung im ländlichen Raum“ in Dresden. Im Mittelpunkt standen ausdrücklich praktikable Lösungen, die gemeinsam mit Landwirtschaft, Kommunen, Behörden und weiteren Akteuren entwickelt werden können. Etwa 160 Teilnehmer:innen fanden sich hierzu in der SAB ein.
Im Laufe der Veranstaltung boten sich widerholt Anknüpfungspunkte zur Agroforstwirtschaft und zur Integration von Gehölzen in die Agrarlandschaft. Bereits Staatssekretär Ulrich Menke griff in seiner Eröffnungsrede die Agroforstwirtschaft auf. Besonders verwies er auf die Agroforstanlage am Tauchnitzgraben bei Böhlitz.
Insbesondere aus gewässerökologischer Sicht wurde die Bedeutung von Gehölzen deutlich. PD Dr. Mario Brauns vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) plädierte für eine stärkere Beschattung der Gewässer durch Gehölze. Diese kann angesichts steigender Wassertemperaturen, sommerlicher Sauerstoffprobleme und zunehmender Austrocknung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Gewässerökosysteme leisten.
Eine weitere Perspektive kam aus der kommunalen Praxis. Christiane Frohberg vom Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig berichtete am Beispiel des Projekts „Lebendige Luppe“ über Fließgewässerentwicklung und Auendynamisierung in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Besonders aufschlussreich war dabei eine Folie zu den Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung von Gewässerentwicklungsmaßnahmen – eine Darstellung, die später von Christina Kretzschmar, Geschäftsführerin des DVL Sachsen, ausdrücklich als besonders wichtige Folie hervorgehoben wurde.
Nach der Mittagspause gab es eine geführte Posterrunde. Ein Highlight war sicherlich die Podiumsdiskussion, hervorragend moderiert von Linda Leibhold vom Deutschen Verband für Landschaftspflege e.V.
Aus den aktuellen Beiträgen im Sächsischen Gewässerforum ergeben sich interessante Parallelen zur Umsetzung von Agroforstsystemen. Auch dort sind die ökologischen Vorteile vielfach bekannt, während die praktische Umsetzung an Flächenverfügbarkeit, unterschiedlichen Förderinstrumenten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Zuständigkeiten und den Interessen der Bewirtschaftenden hängt. Das Poster von Rico Hübner (DeFAF) zeigte konkrete Förderungsmöglichkeiten über das Naturwiederherstellungsgesetz, produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen (PIK), das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) und die GAP auf. Besonders deutlich werden die Synergien beim Gewässerschutz. Die Grafik zeigt Gehölze, Saumbereiche und Ufervegetation zwischen landwirtschaftlicher Nutzung und Gewässer. Solche Strukturen können unter anderem Nährstoffeinträge in Gewässer und Grundwasser reduzieren und gleichzeitig Bestandteil einer landwirtschaftlichen Nutzung bleiben. Interessanterweise taucht auch der zu Beginn der Veranstaltung vom Staatssekretär erwähnte Tauchnitzgraben auf auf dem Poster wieder auf. Die dortige Gewässerrenaturierung wird als positives Beispiel einer Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme angeführt. Gleichzeitig verweist das Poster mit Fokus auf Sachsen – da es Teil des EELAP Living Labs Lausitz ist – , dass bereits an der Weiterentwicklung produktionsintegrierter Kompensationsmaßnahmen (PIK) mit Agroforst gearbeitet wird.
Fazit: Das 46. Sächsische Gewässerforum zeigte aus unterschiedlichen Perspektiven letztlich ähnliche Herausforderungen: Nicht unbedingt das Wissen darüber, was ökologisch sinnvoll wäre, ist der Engpass, sondern häufig die praktische Umsetzung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Genau hier lohnt es sich, Gewässerentwicklung und Agroforstwirtschaft stärker zusammenzudenken. Gehölzstrukturen entlang von Gewässern können gleichzeitig der Gewässerökologie, dem Nährstoffrückhalt, der Biodiversität, dem Klimaschutz und – bei entsprechender Gestaltung – der landwirtschaftlichen Produktion dienen.
17.09.2026
Seit mittlerweile drei Jahren setzt sich das Agroforst-Netzwerk NRW, das derzeit federführend durch Eva Horrion von der AbL NRW und Leonie Büttner vom DeFAF im Ehrenamt koordiniert wird, dafür ein, dass mehr Gehölze auf landwirtschaftlichen Flächen gepflanzt werden. Beim diesjährigen Jahrestreffen kamen rund 25 Personen zusammen, um das bisher Erreichte zu reflektieren und Prioritäten für das kommende Jahr abzustecken. Auf dem Programm des Treffens, das am 16. und 17. September 2026 im Gebäude der Versuchsstation für Landwirtschaftsökologie der Hochschule Soest in Ense stattfand, standen mehrere inhaltliche Beiträge von Netzwerkmitgliedern sowie mehrere interaktive Austauschrunden.
Der erste Tag drehte sich vor allem um Erfolge, Misserfolge, neue Entwicklungen und Prioritäten, um auf aktuelle bzw. bestehende Herausforderungen zu reagieren. Hervorgehoben wurde hier vor allem, dass noch immer große Wissenslücken zu Vorteilen und Umsetzungsmöglichkeiten der Agroforstwirtschaft seitens verschiedenster Akteursgruppen existieren. Anna-Lea Ortmann von der Hochschule Rhein-Waal berichtete dazu von einem sehr erfolgreichen Beispiel, um den direkten Praxisaustausch zwischen Landwirt:innen zu ermöglichen. Im Agroforst-Reallabor in Kleve gibt es seit einiger Zeit den regelmäßig stattfindenden Agroforst-Praxisstammtisch, wodurch ein sehr enges und beständiges Netzwerk entstanden ist.
Der Schwerpunkt des zweiten Tages war das Thema Kommunen und Agroforst. Zur Einführung präsentierte Julia Günzel vom DeFAF Ergebnisse aus einer Analyse zur bisherigen Integration von Agroforstwirtschaft in regionalen Strategien und Konzepten am Beispiel der Regierungsbezirke Detmold und Münster. Die Analyse, die im Rahmen des Projektes EELAP durchgeführt wurde, zeigt auf, dass Agroforstwirtschaft als „Werkzeug“ bisher nur rudimentär in wenigen Regionen berücksichtigt wird. Anknüpfungspunkte, um Agroforstwirtschaft auf kommunaler Ebene umzusetzen, gäbe es aber reichlich über verwandte Themen wie z.B. die Förderung von Biotopvernetzung und Biodiversität, den Erosions- und Hochwasserschutz oder auch die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen und regionalen Produkten.
Im Anschluss wurden mehrere Praxisbeispiele zur Förderung der Agroforstwirtschaft mit Beteiligung on kommunalen Vertretern vorgestellt. Carsten Rech vom Landkreis Steinfurt stellte ein kürzlich über LEADER gefördertes kreisweites Agroforst-Projekt vor. Ebenfalls über LEADER gefördert wird die Anlage eines Agroforstsystems in Rheinbach durch die Queckenberg GbR, das vor allem auf mehr Wasserrückhalt abzielt. Der Landkreis Kleve hat vor kurzem eine kreisweite Agroforst-Förderung gestartet, die Marco Stabe vorstellte. Julia Binder von der Uni Münster präsentierte im Anschluss Ergebnisse aus Interviews, die sie mit kommunalen Verpächter:innen geführt hat. Ziel war es herauszufinden, welche Herausforderungen es aus Sicht von Kommunen bei der Anlage von Agroforstsystemen auf kommunalen Flächen geben kann. Die Ergebnisse zeigten, dass u.a. die Langfristigkeit der dafür nötigen Pachtverträge, aber auch die Rollenklärung für die Pflege und Bewirtschaftung Hürden sind.
Mit diesen Impulsen starteten die Teilnehmenden in eine Austauschrunde zu der möglichen Rolle von Kommunen für die Förderung der Agroforstwirtschaft, ihren direkten bzw. realistischen Handlungsspielräumen und den dafür nötigen Rahmenbedingungen. Zum Abschluss wurden Ideen gesammelt, was das Agroforst-Netzwerk NRW selbst aktiv beitragen kann. Um auch mit Kommunen dazu in den Austausch zu treten ist zum Beispiel ein Workshop vom DeFAF im Rahmen von EELAP und in Kooperation mit dem Landesverband Regionalbewegung NRW am 27. Oktober 2026 in der KVHS Freckenhorst geplant.
Julia Günzel | 15.09.2026
Die Verfügbarkeit von Wasser in der Landschaft ist ein zunehmend kritischer Faktor für die Landnutzung – der Sommer 2026 hat dies einmal mehr bewiesen. Zum Auftakt der Woche der Klimaanpassung 2026 wurde beim DeFAF-Kolloquium am 14.09.2026 aufgezeigt, wie Agroforstsysteme zu mehr Wasserrückhalt und zur Kühlung der Landschaft beitragen können.
Unter dem Motto „Wasser pflanzen“ drehte sich die Onlineveranstaltung mit rund 100 Teilnehmenden um die Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten von Agroforstsystemen für die Verbesserung des lokalen Wasserkreislaufes. Die beiden Referenten Jorin Herbst (Institut für angewandtes Stoffstrommangament e.V. (IfaS)) und Dr. Philipp Gerhardt (Baumfeldwirtschaft GmbH) berichteten dazu über ihre praktischen Erfahrungen im Bereich der Anlage entsprechender Systeme. Am Beispiel bisheriger Planungen und mit anschaulichen Darstellungen von Modellierungen der Wasserabflüsse auf landwirtschaftlichen Flächen zeigten sie z.B. auf, wie Agroforstsysteme am besten gestaltet werden, um z.B. das Wasser bei Starkniederschlägen in der Fläche zu halten.
Eine der wichtigsten Funktionen der Agroforstgehölze ist dabei die Erhöhung der Infiltration, also der Wassermenge, die z.B. bei Niederschlägen auf der Fläche versickern kann. Untersuchungen, die das IfaS dazu auf bestehenden Agroforstflächen im Rahmen der Projekt AFaktive und AGROfloW durchführt, zeigten, dass diese Menge in den Gehölzstreifen um einiges höher ist als auf der Ackerfläche. Aber auch weitere Vorteile wie mehr Verdunstungskühlung, weniger Oberflächenabfluss und Bodenabtrag und geringere Temperaturen durch mehr Beschattung können zum Wasserrückhalt beitragen. Herbst und auch Dr. Philipp Gerhardt in seinem anschließenden Vortrag bezogen sich dazu vor allem auf eine Studie von Jacobs et al. (2022) zum Mikroklima in Agroforstsystemen.
Im zweiten Beitrag zeigte Dr. Philipp Gerhardt auf, wie durch die Anlage von sogenannten Wässersystemen der Wasserrückhalt mit Agroforstwirtschaft noch gezielter optimiert werden kann. Durch die Anlage von Gräben entlang der Gehölzstreifen lässt sich das Wasser so noch besser verteilen. Für Starkregenereignisse, wie z.B. in 2021 im Ahrtal mit verheerenden Folgen, könnten solche Systeme Wassermengen zurück halten, wenn denn mehr davon in die Fläche kommt.
Und bei diesem Punkt waren sich beide Referenten einig: eine größere Anzahl von Agroforstsystemen, die für den Rückhalt von Wasser in der Landschaft angelegt werden, kann einen wichtigen Beitrag für den Landschaftswasserhaushalt leisten. Wichtig dafür sind einerseits flexiblere genehmigungsrechtliche Rahmenbedingungen, andererseits eine intensivere Zusammenarbeit von Kommunen und Landwirtschaftsbetrieben. Denn hier liegt großes Potential: Am Beispiel der Kooperation der Wurzener Landwerke GmbH und der Agrargenossenschaft Böhlitz eG am Tauchnitzgraben in Sachsen wurde aufgezeigt, wie Kommunen und Landwirtschaftsbetriebe gleichzeitig von einem Agroforstsystem profitieren können. Während der kommunale Wasserhaushalt verbessert und die Landnutzung gleichzeitig klimaresilienter wird, hat die Agrargenossenschaft durch die Kooperation und die Versorgung des Nahwärmenetzes mehr wirtschaftliche Sicherheit.
Das DeFAF-Kolloquium ist ein regelmäßiges Austauschformat von Mitgliedern für Mitglieder, das zum Anlass der Woche der Klimaanpassung 2026 für alle Interessierte geöffnet wurde. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist hier zu finden.
Leon Bessert | 21.08.2026
Brandenburg fördert ab sofort die Anlage von Agroforstsystemen. Betriebe können jetzt Anträge stellen und sich die Anlage streifenförmiger Agroforstsysteme (AFS) fördern lassen. Damit erhält die Agroforstwirtschaft im Land einen wichtigen finanziellen Anschub – und ein klares politisches Signal. Nach Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen ist Brandenburg damit das fünfte Bundesland, welches die Anlage von AFS gezielt fördert. Eine regelmäßig aktualisierte Übersicht zu Bundeslandweiten Agroforst-Förderungen stellen wir über die Initative Agroforst Jetzt bereit: Agroforst Jetzt!
Was gefördert wird
Mit der neuen Agroforst-Richtlinie unterstützt Brandenburg die Anlage streifenförmiger Agroforstsysteme auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Einrichtung der Anlagen wird als Festbetragsfinanzierung gewährt, die Fördersätze orientieren sich am GAK-Rahmenplan. Die Höhe des Zuschusses beträgt:
- bis zu 1.566 € je Hektar Gehölzstreifen bei der Pflanzung von Gehölzen für den Kurzumtrieb,
- bis zu 4.138 € je Hektar Gehölzstreifen bei der Pflanzung von Sträuchern,
- bis zu 5.271 € je Hektar Gehölzstreifen bei der Pflanzung von Bäumen, die der Nahrungsmittel- oder Stamm-/Wertholzproduktion oder für beide Zwecke genutzt werden, einschließlich Sträuchern zur Unterpflanzung, und
- zusätzlich 1.820 € je Hektar Gehölzstreifen bei der Pflanzung von mindestens fünf verschiedenen Gehölzarten jeweils mit einem Anteil zwischen 10 und 30 Prozent, wobei in jedem Gehölzstreifen mindestens 2 unterschiedliche Gehölzarten kultiviert werden.
Mit dem Zuschlag für mindestens fünf Gehölzarten setzt die Richtlinie gezielt einen Anreiz für artenreiche, strukturvielfältige Systeme – ein wichtiger Beitrag zur biologischen Vielfalt.
Alle Informationen zur Förderung finden Sie auf der Seite des Ministeriums: Förderung von Agroforstsystemen | MLEUV
Auch die Beratung wird gefördert
Wer über den Einstieg in die Agroforstwirtschaft nachdenkt, muss den Weg nicht allein gehen: Auch die Beratung zu Agroforstsystemen in Brandenburg wird gefördert. Eine fundierte Planung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Agroforstsystems – von der Auswahl der Gehölzarten über die Streifenanordnung bis zur Bewirtschaftung.
Online-Infoveranstaltung am 28. August 2026
Sie möchten mehr über die Antragstellung und die Förderbedingungen erfahren? Das Ministerium lädt zu einer Online-Infoveranstaltung ein:
Freitag, 28. August 2026, 11:00 Uhr
Online-Infoveranstaltung Agroforst-Richtlinie | MLEUV
Biodiversität mitdenken – Impulse aus dem SEBAS-Projekt
Die Verbreitung von Agroforstsystemen in Brandenburg steht auch im Zusammenhang mit den Erfahrungen aus dem Projekt SEBAS, das sich unter anderem der Verstetigung von Agroforstsystemen in Brandenburg mit einem Schwerpunkt auf Biodiversität widmet. Ein zentrales Anliegen ist dabei die Integration von Saumbereichen entlang der Gehölzstreifen – Strukturen, die den ökologischen Wert von Agroforstsystemen deutlich erhöhen und Lebensraum für Insekten, Vögel und weitere Arten schaffen.
Vertiefende Einblicke Video: Agroforst-Einstieg: von Praktikern für Praktiker
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt
Mit der Agroforst-Richtlinie, der geförderten Beratung und den Erkenntnissen aus SEBAS stehen Brandenburger Betrieben so gute Voraussetzungen für den Einstieg in die Agroforstwirtschaft zur Verfügung wie nie zuvor. Nutzen Sie die Gelegenheit – für Ihren Betrieb, für das Klima und für die biologische Vielfalt.




